Vorgeschichte
Warum Argentinien?
In den 80-iger Jahren kam es in Argentinien,
wo sich auch eine große Niederlassung
der Tyrolit Schleifmittelwerke befindet, zu einer großen Wirtschaftskrise. Hr.
Langes-Swarovski, der damals auch zuständig für die Aktivitäten von Tyrolit in
Südamerika war, wollte die Auflösung des Tyrolit Teams verhindern und suchte
neue Bereiche, wo er in der Zwischenzeit die Leute beschäftigen konnte. Es
sollten Bereiche sein, in denen es auch Exportchancen gab.
Nach Rücksprache mit argentinischen Freunden kam damals nur der Sektor Landwirtschaft in Betracht, denn die Gesamtindustrie lag völlig darnieder. Daraufhin gab es mehrere Projekte, auch eine Beteiligung beim Weingut Bodegas Norton.
Hr. Langes-Swarovski ging dann mit Riccardo Santos und dessen Bruder zu sehr günstigen Bedingungen eine Partnerschaft ein hat sich verpflichtet, die Hälfte dieses Weingutes zu übernehmen. Als diese Beteligung der Geschäftsführung von Tyrolit und im Familienbeirat Swarovski zur Vorlage gebracht wurde, hatte sich glücklicherweise ergeben, dass die Wirtschaft im Lande Argentinien erkennbar besser geworden und das Schleifmittelgeschäft wieder stark gewachsen ist. Daraufhin meinte der Swarovski-Beirat, dass nun eine Beteiligung nicht mehr notwendig sein. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ein Grundstück gekauft worden, Viejo Robles, wo bereits von Tyrolit aus Viehzucht betrieben wurde (die bei Swarovski hausintern heute längst legendäre »Schleifmittelviehzucht« ).
Hr. Langes-Swrovski hat sich jedoch persönlich so verpflichtet gefühlt, im Zuge seiner ganzen Vorarbeit das Weingut zu bekommen, dass die Familie schließlich meinte: »Weißt was Gerni, macht das allein, wenn du dazu Lust hast, - aber wir haben keine Lust mehr.«
Und so erwarb er eben allein den Anteil der Bodegas Norton und
einige Jahre später hat Hr. Langes-Swarovski auch den Anteil von Riccardo
Santos gekauft und beschlossen, ein vernünftiges Weingut daraus zu machen.
Mit der Ankunft seines Stiefsohnes Michael in Argentinien wurde eine Phase eingeleitet, die als großer Erfolg bezeichnet werden muss.