Der Malbec in Argentinien

SMINOLTA06041815470Als Domingo Faustino Sarmiento im Jahr 1853 den Franzosen Aimé Pouget einstellte, damit dieser in Mendoza die ersten französischen Rebsorten anbaute, konnte er sich wohl schwerlich vorstellen, dass sich die Rebsorte Malbec in dieser Region besser anpassen würde als anderswo auf der Erde.
Heutzutage ist der Malbec Argentino von der Mehrheit der Önologen, Sommeliers und Spezialisten als unsere weltweit gelobte Rebsorte anerkannt worden.

Dieses lässt sich auf die besondere Beschaffenheit der Böden dieser Region, das sonnige Klima, die thermische Spannweite, wenig Niederschläge und das kristallklare Schmelzwasser der hohen Andengipfel zurückführen.

Diese Voraussetzungen ermöglichen es, intensive und glänzende Farben mit komplexem Aroma nach Pflaumen und roten Beeren zu erlangen. Wenn zusätzlich noch die Lagerung im Eichenfass stattfindet, erlangt man eine noch größere Komplexität mit mehr Körper und Struktur.

Der Malbec ist eine sehr flexible Rebsorte, die sich sehr gut mit anderen Rebsorten wie z.B. mit Cabernet Sauvignon, Merlot oder Syrah verschneiden lässt, was dem Wein Struktur und Farbe verleiht.

1987 erhielt die Ortschaft Luján de Cuyo die erste kontrollierte Ursprungsbezeichnung von Weinen in Argentinien (Denominación de Origen Controlada - D.O.C.), welche die Herstellung von hochwertigen Weinen zertifiziert.

Heute dehnt sich die Fläche, auf der Malbec-Trauben angebaut werden, weiter aus, was auch darauf zurückzuführen ist, dass der Export dieser Weine aus Argentinien stark gewachsen ist.