Besonderheiten am Argentinischen Weinbau
Durch die Lage in der südlichen Hemisphäre sind die Jahreszeiten im Vergleich zu unseren genau entgegengesetzt- Die sandigen bis tonigen Schwemmböden sind äußerst mineralstoffreich
- Aufgrund der Lage (zwischen 700 und 1100 m über dem Meeresspiegel) erfahren die Trauben eine besonders intensive Sonnenbestrahlung
- Durch das kontinentale Klima (kühle Nächte) wird die Bildung von Aromastoffen in den Trauben sehr gefördert. Die Trockenheit - der durchschnittliche Jahresniederschlag liegt zwischen 200 mm und 400 mm - macht ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem notwendig
- Temperatur: die Durchschnittstemperatur liegt bei 18,2°C (ideal für gute Reife)
- Da Reblaus, Pilze und andere Schädlinge praktisch nicht vorkommen, wird ein weitgehend pestizidfreier und somit biologischer Anbau ermöglicht
- Gefahrenfaktoren: Hagelschläge & Frost sind die einzigen Gefahren, die zu einem Qualitäts- und Quantitätsverlust führen können.
- Argentiniens traditionsreichste Rebsorten sind Malbec, eine gerbstoffreiche, aus Frankreich stammende rote Sorte, die sich in Argentinien zur vollen Blüte entwickelt, sowie Torrontes, ein fruchtig - blumiger Weißwein
- In Summe verfügt Argentinien über 210.000 ha Rebfläche. Pro Jahr werden ca. 14 Mio. hl Wein produziert. In Mendoza, dem Zentrum des argentinischen Weinbaus, werden etwa 70 % des Weines hergestellt
- Allgemein ist bei Argentiniens Weinbau ein starker Aufwärtstrend zu verzeichnen. Unter den Topproduzenten weltweit rangiert das Land auf Platz 5.
- Argentinien lockt aufgrund der ausgezeichneten Bedingungen viele Investoren an. Großes Gewicht wird auch auf den Export gelegt - verbunden mit enormen Anstrengungen, um die Qualität zu steigern
